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Dr. med. Angelika Claußen

Angelika ClaußenDr. med. Angelika Claußen ist niedergelassene Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Seit 1987 ist sie Mitglied in der Ärztevereinigung und seit 2003 stellvertretende Vorsitzende der deutschen IPPNW-Sektion. Dr. Angelika Claußen ist 50 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Schwerpunkte ihres politischen Engagements sind der Atomausstieg, der Irakkrieg und seine Folgen und die Menschenrechtspolitik der Türkei.

Auf dem europäisch-japanischen Symposium 2002 in Basel "Atomenergie und Demokratie" setzte sie sich kritisch mit dem sog. Atomkonsens der Bundesregierung auseinander. Sie koordiniert und vertritt die Arbeit der deutschen IPPNW zum Atomausstieg seit Jahren.

Bei ihren Reisen in den Irak vor und nach dem letzten Krieg gewann sie einen persönlichen Eindruck zu den Kriegsfolgen, insbesondere den massiven Anstieg der Kinderkebserkrankungen und der schweren kindlichen Missbildungen, die von vielen Experten mit dem Einsatz der Uranwaffen in ursächlichem Zusammenhang gesehen werden.

Angelika Claußen arbeitet mit zwei KollegInnen in einer Gemeinschaftspraxis für Psychiatrie und Psychotherapie in Bielefeld, eng mit dieser Arbeit verbunden ist ihr spezielles Interesse an durch Folter und Flucht traumatisierten Menschen. Sie unterhält Kontakte zur türkischen Menschenrechtsstiftung, zur dortigen Ärztekammer und ist als Prozessbeobachterin in der Türkei tätig.

Vorträge/Veröffentlichungen:

1. "60 Jahre danach", IPPNW-Forum 78/02
2. Kernenergie und Demokratie, Vortrag auf dem europäisch -japanischen Symposium in Basel 25./26.04.2002
3. "Sie haben jeden Tag damit zu tun, ihr Leben zu organisieren"
Beitrag in: "No war - Krieg ist nicht die Lösung ,Mr. Bush", Knaur-Verlag ,München 2003
4. "Der Irak - ein Land im Schock und Ausnahmezustand"
IPPNW Forum 81/82 /03
5. "Internationales Symposium der INESAP: 25./26.1.03, Vortrag:
"Die Sanktionspolitik gegen den Irak und die Hegemonialpolitik der Neokonservativen in der Bush-Regierung"